Japanisches Finanzministerium veröffentlicht den Entwurf des Leitfadens zur Verbesserung der Cybersicherheit für Krypto-Börsen und bittet um öffentliche Stellungnahmen

PANews, 11. Februar 2024 – Laut Coinpost hat die japanische Finanzaufsichtsbehörde den Entwurf „Richtlinien zur Stärkung der Cybersicherheit für Krypto-Börsen (Entwurf)“ veröffentlicht und beginnt mit der öffentlichen Konsultation, die am 11. März endet. Der Entwurf weist darauf hin, dass die Methoden der Cyberangriffe auf Krypto-Asset-Börsen zunehmend komplexer werden, wobei soziale Ingenieurkunst und indirekte Angriffe durch Outsourcing-Dienstleister zunehmen. Allein die Verwendung von Cold Wallets reicht nicht mehr aus, um die Sicherheit zu gewährleisten; es ist eine Verstärkung des Sicherheitsmanagements entlang der gesamten Lieferkette erforderlich. Der Entwurf erwähnt auch mutmaßliche staatlich geführte Angriffe und betont aus der Perspektive des Schutzes nationaler Vermögenswerte die Bedeutung des Asset-Schutzes.

Der Plan basiert auf den drei Säulen „Selbsthilfe, gegenseitige Hilfe, staatliche Unterstützung“: Im Bereich der Selbsthilfe soll ab dem Haushaltsjahr 2026 die Krypto-Börsenbranche verpflichtet werden, eine Cybersicherheits-Selbstbewertung durchzuführen und die Sicherheitsstandards zu erhöhen; im Bereich der gegenseitigen Hilfe sollen die Funktionen der Branchen-Selbstregulierungsvereine gestärkt und die Beteiligung der Unternehmen an Informationsaustauschorganisationen gefördert werden; im Bereich der staatlichen Unterstützung sollen internationale Gemeinschaftsstudien fortgesetzt werden, mit dem Ziel, innerhalb von drei Jahren branchenweit an Cybersicherheitsübungen teilzunehmen, und im Jahr 2026 sollen bei einigen Unternehmen Penetrationstests in realen Umgebungen durchgeführt werden.

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