Bitcoin-Hashrate fällt zum ersten Mal seit 4 Monaten unter 1.000 EH/s, da Miner ihre Energie in KI investieren, um bessere Gewinne zu erzielen.
Das Bitcoin-Netzwerk-Hashrate ist zum ersten Mal seit vier Monaten unter 1 Zetahash pro Sekunde (ZH/s) gefallen.
Dieser Rückgang erfolgt trotz eines kürzlichen Anstiegs der Rentabilität der Miner und deutet auf eine Verschiebung in der Nachfrage nach Rechenressourcen hin.
Analysten vermuten, dass das wachsende Interesse an künstlicher Intelligenz Energie vom Bitcoin-Mining abzieht.
Der aktuelle Hashrate liegt bei etwa 993 EH/s, basierend auf einem gleitenden Sieben-Tage-Durchschnitt. Er ist seit seinem Höchststand von 1.157 EH/s am 19. Oktober 2025 laut Hashrate Index um fast 15 % gefallen.
Dieser Rückgang deutet darauf hin, dass viele Miner ihre Bitcoin-Operationen zurückfahren.
Leon Lyu, CEO von StandardHash, erklärte auf X, dass Miner jetzt KI-Computing-Dienste anstelle des Bitcoin-Minings wählen.
Er erläuterte, dass dieser Schritt darauf zurückzuführen ist, dass KI höhere Gewinnspannen bietet als SHA-256-Mining, das das Bitcoin-Netzwerk antreibt.
Bitcoin-Hashrate-Alarm: Eine Verschiebung in der Mining-Landschaft 📉
Zum ersten Mal seit September 2025 ist die 7-Tage-Durchschnitts-Hashrate von BTC unter 1 ZH/s gefallen. Eine Schwierigkeitsanpassung von -4,34 % wird in etwa 3 Tagen erwartet.
Was treibt die Abwanderung an? 🧵
1️⃣ Der KI-Fokus: Große Mining-Firmen sind… pic.twitter.com/hg8O8xBIkx
— Leon Lyu (@LeonLyuLv) 19. Januar 2026
Viele Bitcoin-Mining-Anlagen verfügen bereits über große Stromversorgungen und Kühlsysteme. Diese Merkmale erleichtern es Betreibern, auf KI- und Hochleistungsrechenaufgaben umzusteigen, ohne große Infrastrukturänderungen vornehmen zu müssen.
Trotz des Rückgangs des Hashrates hat sich die Rentabilität der Miner leicht verbessert. Der Hash-Preis von Bitcoin ist in den letzten Monat von 37,15 $ auf $40 pro Petahash pro Sekunde und Tag gestiegen.
Dieser Anstieg zeigt, dass Miner, die im Netzwerk bleiben, mehr pro Recheneinheit verdienen.
Seit dem 12. November 2025 ist die Mining-Schwierigkeit von Bitcoin von 156 Billionen auf 146,5 Billionen gefallen.
Diese Veränderung bedeutet, dass Miner weniger Rechenarbeit benötigen, um neue Blöcke zu finden, was die Energiekosten senken kann. Dennoch waren diese Verbesserungen nicht ausreichend, um den Trend in Richtung KI aufzuhalten.
TheMinerMag warnte zuvor, dass 2025 das schwierigste Jahr für Miner werden könnte, aufgrund hoher Schulden und fallender Einnahmen.
Dieser wirtschaftliche Druck treibt Miner dazu, andere Branchen zu erkunden, in denen ihre Ressourcen bessere Renditen erzielen können.
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Es gibt auch Bedenken, dass einige Mining-Aktivitäten möglicherweise nicht genau erfasst werden. Lyu bemerkte, dass Bitmain, ein großer Hersteller von Bitcoin-Mining-Geräten, möglicherweise nicht offengelegte Partnerschaften nutzt, um nicht offengelegte Hashrate zu betreiben.
Wenn das stimmt, könnte die tatsächliche Netzwerk-Hashrate höher sein als öffentlich gemeldet.
Dies wirft Fragen nach Transparenz im Mining-Sektor auf. Wenn große Unternehmen in privaten Kanälen operieren, wird es schwieriger, den tatsächlichen Zustand des Netzwerks zu beurteilen.
Der allgemeine Rückgang der sichtbaren Hashrate bestätigt jedoch, dass viele Miner unter großem Druck stehen und ihre Ressourcen umverteilen.
Da KI weiter wächst, scheint sie eine attraktive Alternative für diejenigen zu sein, die ihre Renditen durch ihre Infrastruktur verbessern möchten.
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