BlockBeats Meldung, 18. Februar: Das California Department of Financial Protection and Innovation (DFPI) hat eine Aktualisierung zur Umsetzung des Digital Financial Assets Law (DFAL) veröffentlicht, die klarstellt, dass alle Personen oder Unternehmen, die Dienstleistungen im Zusammenhang mit Kryptowährungen für kalifornische Einwohner anbieten, bis zum 1. Juli 2026 eine DFAL-Lizenz besitzen, einen Antrag auf Lizenz stellen oder eine Befreiungsvoraussetzung erfüllen müssen, andernfalls drohen Durchsetzungsmaßnahmen.
Das DFAL wurde im Oktober 2023 vom kalifornischen Gouverneur Gavin Newsom unterzeichnet und ist in Kraft getreten. Es schafft einen landesweiten Lizenz- und Regulierungsrahmen für digitale Vermögenswerte, der eine Vielzahl von Dienstleistungen im Bereich digitaler Assets sowie Geschäfte mit Krypto-ATMs umfasst. Dieses System wird in der Branche häufig mit der 2015 in New York eingeführten BitLicense verglichen.
Laut Plan wird die Beantragung der DFAL-Lizenz ab dem 9. März 2026 über das Nationwide Multistate Licensing System (NMLS) möglich sein. Die Regulierungsbehörden empfehlen Unternehmen, frühzeitig die Checkliste zu prüfen und an der Branchen-Schulung am 23. März teilzunehmen.
Kalifornien macht etwa ein Viertel aller Blockchain-Unternehmen in den USA aus. Joe Ciccolo, Geschäftsführer der California Blockchain Advocacy Coalition (CBAC), erklärte, dass Kalifornien als viertgrößte Volkswirtschaft der Welt möglicherweise eine regulatorische Vorlage schaffen könnte, die landesweit einheitliche Compliance-Standards fördert. „Klare und vorhersehbare Regeln helfen dabei, seriöse Betreiber und institutionelles Kapital anzuziehen“, so Ciccolo. Er warnte jedoch auch, dass eine zu aggressive Durchsetzung oder eine Abweichung von den tatsächlichen Branchenbedürfnissen dazu führen könnte, dass einige Unternehmen den kalifornischen Markt verlassen oder ins Ausland abwandern.
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