Der Markt für tokenisierte Vermögenswerte in Hongkong steht möglicherweise vor einem bedeutenden Wandel. Während Privatanleger derzeit nur in der Lage sind, tokenisierte Fonds im Primärmarkt zu zeichnen und zurückzuzahlen, arbeitet die Securities and Futures Commission (SFC) daran, ihnen auch den Handel im Sekundärmarkt zu ermöglichen. Dieser Schritt stellt einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zur Demokratisierung des Zugangs zu diesen innovativen Finanzprodukten dar.
Die Notwendigkeit der Öffnung des Sekundärmarktes
Wie ChainCatcher berichtet, deutete Lo Hoi-sze, stellvertretender Leiter der Abteilung für Intermediäre bei der SFC, an, dass die Behörden die operativen Anforderungen vertiefend analysieren, mögliche Risiken identifizieren und geeignete Schutzmaßnahmen festlegen. Die Regulierungsbehörde befindet sich zudem in einem fortgeschrittenen Stadium bei der Vorbereitung von Leitfäden, um diese Veränderung zu unterstützen. Derzeit liegt der Schwerpunkt auf den tokenisierten Geldmarktfonds vor Ort, die durch erhöhte Liquidität via Sekundärhandel auf lizenzierten Virtual Asset Trading Platforms (VATP) erheblich profitieren könnten.
Kontinuierlicher Dialog mit der Branche zur Ermöglichung neuer Mechanismen
Die SFC schreitet bei dieser Agenda nicht isoliert voran. Die Kommission hat erste Konsultationen mit verschiedenen Marktakteuren aufgenommen, um die operativen und technischen Bedürfnisse besser zu verstehen. Dieses kontinuierliche Engagement zeigt die regulatorische Bereitschaft, Innovationen zuzulassen, während gleichzeitig die Verbraucherschutzstandards gewahrt bleiben. Die lizenzierten VATP-Plattformen, die bereits unter strenger Aufsicht stehen, wären die natürlichen Vermittler, um diese Sekundärhandelsdienstleistungen anzubieten.
Das regulatorische Prinzip, das den Wandel leitet
In ihrer Rede betonte Lo einen grundlegenden Punkt, der die Herangehensweise der SFC erklärt: Tokenisierte Wertpapiere sind im Wesentlichen identisch mit herkömmlichen Wertpapieren, unterscheiden sich nur durch die technologische Schicht, die sie unterstützt. Aus diesem Grund wird die SFC ihr bewährtes Prinzip „Gleiches Geschäft, gleiches Risiko, gleiche Regeln“ auch auf digitale Vermögenswerte anwenden. Das bedeutet, dass die Behörde kein paralleles Regulierungsregime schaffen wird, sondern den bestehenden Schutz- und Überwachungsrahmen erweitern, um den sicheren und strukturierten Sekundärhandel zu ermöglichen.
Die Initiative zeigt, dass Hongkong weiterhin entschlossen ist, seinen Finanzmarkt an die Realitäten der digitalen Wirtschaft anzupassen, ohne die Integrität oder Sicherheit des Systems zu gefährden.
Original anzeigen
Diese Seite kann Inhalte Dritter enthalten, die ausschließlich zu Informationszwecken bereitgestellt werden (keine Zusicherungen oder Garantien), und sie sind nicht als Billigung der darin geäußerten Ansichten durch Gate oder als finanzielle bzw. fachliche Beratung zu verstehen. Weitere Informationen finden Sie im Haftungsausschluss.
Hongkong schreitet voran, um den sekundären Handel mit tokenisierten Wertpapieren zu ermöglichen
Der Markt für tokenisierte Vermögenswerte in Hongkong steht möglicherweise vor einem bedeutenden Wandel. Während Privatanleger derzeit nur in der Lage sind, tokenisierte Fonds im Primärmarkt zu zeichnen und zurückzuzahlen, arbeitet die Securities and Futures Commission (SFC) daran, ihnen auch den Handel im Sekundärmarkt zu ermöglichen. Dieser Schritt stellt einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zur Demokratisierung des Zugangs zu diesen innovativen Finanzprodukten dar.
Die Notwendigkeit der Öffnung des Sekundärmarktes
Wie ChainCatcher berichtet, deutete Lo Hoi-sze, stellvertretender Leiter der Abteilung für Intermediäre bei der SFC, an, dass die Behörden die operativen Anforderungen vertiefend analysieren, mögliche Risiken identifizieren und geeignete Schutzmaßnahmen festlegen. Die Regulierungsbehörde befindet sich zudem in einem fortgeschrittenen Stadium bei der Vorbereitung von Leitfäden, um diese Veränderung zu unterstützen. Derzeit liegt der Schwerpunkt auf den tokenisierten Geldmarktfonds vor Ort, die durch erhöhte Liquidität via Sekundärhandel auf lizenzierten Virtual Asset Trading Platforms (VATP) erheblich profitieren könnten.
Kontinuierlicher Dialog mit der Branche zur Ermöglichung neuer Mechanismen
Die SFC schreitet bei dieser Agenda nicht isoliert voran. Die Kommission hat erste Konsultationen mit verschiedenen Marktakteuren aufgenommen, um die operativen und technischen Bedürfnisse besser zu verstehen. Dieses kontinuierliche Engagement zeigt die regulatorische Bereitschaft, Innovationen zuzulassen, während gleichzeitig die Verbraucherschutzstandards gewahrt bleiben. Die lizenzierten VATP-Plattformen, die bereits unter strenger Aufsicht stehen, wären die natürlichen Vermittler, um diese Sekundärhandelsdienstleistungen anzubieten.
Das regulatorische Prinzip, das den Wandel leitet
In ihrer Rede betonte Lo einen grundlegenden Punkt, der die Herangehensweise der SFC erklärt: Tokenisierte Wertpapiere sind im Wesentlichen identisch mit herkömmlichen Wertpapieren, unterscheiden sich nur durch die technologische Schicht, die sie unterstützt. Aus diesem Grund wird die SFC ihr bewährtes Prinzip „Gleiches Geschäft, gleiches Risiko, gleiche Regeln“ auch auf digitale Vermögenswerte anwenden. Das bedeutet, dass die Behörde kein paralleles Regulierungsregime schaffen wird, sondern den bestehenden Schutz- und Überwachungsrahmen erweitern, um den sicheren und strukturierten Sekundärhandel zu ermöglichen.
Die Initiative zeigt, dass Hongkong weiterhin entschlossen ist, seinen Finanzmarkt an die Realitäten der digitalen Wirtschaft anzupassen, ohne die Integrität oder Sicherheit des Systems zu gefährden.