Der größte Fehler beim Handel ist was? Gewinne in der Hand, nur um über Nacht wieder auf den Stand vor der Freiheit zurückzukehren. Du hast einen festen Stop-Loss gesetzt, aber wenn sich der Markt umkehrt, wird er nur knapp ausgelöst – du siehst tatenlos zu, wie die Gewinne schwinden. Trailing Stop (beweglicher Stop-Loss) wurde entwickelt, um genau dieses Problem zu lösen.
Trailing Stop vs traditioneller Stop-Loss: Wo liegt der Unterschied?
Traditioneller Stop-Loss ist statisch, Trailing Stop ist dynamisch.
Ein fester Preis als Stop-Loss ist anfällig für falsche Signale bei Marktschwankungen. Aber Trailing Stop passt sich automatisch an den Kursverlauf an — solange der Preis in die für dich günstige Richtung läuft, wird der Stop-Loss nach oben verschoben, andernfalls bleibt er unverändert. Der Vorteil: Bei stärkerem Markt kannst du länger halten und gleichzeitig automatisch Gewinne sichern.
Kurz gesagt: Der traditionelle Stop-Loss ist eine feste Verteidigungslinie, Trailing Stop ist eine dynamische Verteidigungslinie.
Der entscheidende Unterschied zwischen den beiden Stop-Loss-Methoden
Dimension
Traditioneller Stop-Loss
Trailing Stop
Anpassung
Manuell ändern
Automatisch anpassen
Flexibilität
Gering, frühzeitig ausgestoppt oder Fehlalarme
Hoch, folgt dem Trend
Gewinnschutz
Begrenzter maximaler Verlust, bei Schwankungen leicht ausgelöst
Synchroner Schutz des Gewinnraums
Geeignete Marktbedingungen
Stabile, kleine Schwankungen
Klare Trends, größere Volatilität
Wie benutzt man einen Trailing Stop? Die Kernlogik ist ganz einfach
Angenommen, du kaufst Tesla(TSLA) bei 200$, stellst einen Trailing Stop mit 10$ Rücksetzer ein.
Wenn der Kurs auf 237$ steigt, wird der Stop-Loss automatisch von 190$ (200-10) auf 227$ (237-10) nach oben verschoben.
Der Kurs steigt weiter auf 250$, der Stop-Loss wandert auf 240$.
Egal, wo der Kurs letztlich umkehrt, du kannst mindestens den Gewinn in der Nähe des Höchststands sichern, anstatt durch kleine Rücksetzer ausgestoppt zu werden.
Es gibt zwei Einstellungsarten:
Prozentbasiert: Bei 20% Kursanstieg, 20% Rücksetzer als Stop-Loss
Punktebasiert: Mit festen Punkten oder Dollarbeträgen als Rücksetzer
Beide kannst du vor dem Einstieg einstellen oder nachträglich anpassen.
Aber in welchen Situationen ist ein Trailing Stop ungeeignet?
Trailling Stops scheinen perfekt, aber bei falschen Szenarien werden sie zum Verlustmaschine:
❌ Seitwärtsbewegung — Der Kurs schwankt in einer Spanne, Trailing Stop wird ständig ausgelöst, häufiges Stoppen, kein Gewinn
❌ Sehr geringe Volatilität — Der Kurs erreicht kaum die Gewinnschwelle, ist also unnötig
❌ Stark schwankende Märkte — Gap-Öffnungen oder plötzliche Kurssprünge, Stop-Loss kann sofort durchbrochen werden, Risiko nicht abgedeckt
Fazit: Trailing Stops sind am besten geeignet für Märkte mit klarer Richtung und Trend. Wenn die Marktlage unklar ist, nützt das beste Tool nichts.
Drei praktische Strategien, um Trailing Stops effektiv zu kombinieren
1. Trendhandel: Nicht loslassen, Gewinne laufen lassen
Nehmen wir wieder TSLA. Du gehst bei 200$ long, Ziel ist 20% Gewinn bei 240$.
Strategie: Sobald der Kurs über 210$ steigt, aktivierst du den Trailing Stop, der bei jedem 10$ Anstieg um 5$ nach oben verschoben wird.
Kurs steigt auf $215 → Stop-Loss auf $210
Kurs steigt auf $225 → Stop-Loss auf $220
Kurs steigt auf $235 → Stop-Loss auf $230
Wenn der Kurs schließlich bei 235$ umkehrt, kannst du bei ca. 230$ aussteigen und den Großteil des Gewinns sichern. Flexibler als ein fester Stop bei 210$.
2. Daytrading: 5-Minuten-Kerzen + Trailing Stop
Beim Daytrading schaust du nicht auf Tageskerzen (die erst nach Handelsschluss gebildet werden), sondern auf 5-Minuten-Kerzen. Du beobachtest die Echtzeitbewegungen.
TSLA öffnet bei 174,6$, du entscheidest dich nach den ersten 10 Minuten für Long. Einstellungen:
Take-Profit bei 3% (179,83$)
Stop-Loss bei 1% (172,85$)
Wenn der Kurs über 179,83$ steigt, passt der Trailing Stop den Stop-Loss automatisch auf 178,50$ an. So wirst du nicht durch kleine Rücksetzer bei 172,85$ ausgestoppt, sondern kannst bei einem höheren Kurs aussteigen und Gewinne sichern.
So kannst du bei einem Rücksetzer auf 11870 bereits einen Gewinn von 20 Punkten realisieren, ohne auf den ursprünglichen Höchststand zu warten.
Fortgeschrittene Methode: Dreiecks-Add-on
Wenn du genug Kapital hast, kannst du bei fallenden Kursen mehr Positionen hinzufügen (1, 2, 3, 4, 5 Kontrakte), wodurch sich die Durchschnittskosten schnell nach unten verschieben.
Einstieg: 11890, dann bei jedem 20-Punkte-Rückgang +2, +3, +4, +5 Kontrakte
Durchschnittskosten: 11836,67
Bei einer Gegenbewegung auf 11856,67 kannst du mit +20 Punkten Gewinn aussteigen
So ist das Risiko kontrollierbar, und du kannst bei moderater Kursbewegung Gewinne realisieren.
Kombination mit technischen Indikatoren: Fortgeschrittene Nutzung des Trailing Stops
Viele Profis kombinieren 10-Tage-Durchschnittslinie und Bollinger-Bänder zur Einstellung des Trailing Stops, anstatt nur starr auf einen Preis zu setzen.
Beispiel TSLA: Am 22. September fällt der Kurs unter die 10-Tage-Linie, du entscheidest dich zu short gehen:
Take-Profit bei Durchbruch des unteren Bollinger-Band
Stop-Loss bei Rückkehr über die 10-Tage-Linie
Diese Methode passt den Stop-Loss täglich an die Marktbewegung an und ist oft genauer als feste Preisniveaus.
Worauf du beim Einsatz des Trailing Stops achten solltest
1. Nicht nur auf Automatisierung vertrauen
Trailing Stops sind praktisch, aber eine falsche Einstellung oder stures Festhalten kann schaden. Für Trendhandel sollte man täglich anpassen, beim Daytrading ständig. Starre Einstellungen führen oft zu schlechten Ergebnissen.
2. Vorher gründlich analysieren
Trailing Stops eignen sich nur für Märkte mit klarer Trendrichtung. Ohne Marktkenntnis bringt das beste System nichts.
3. Volatilität beachten
Zu geringe Volatilität → kaum Trigger für Gewinnmitnahmen, Stop-Loss wird nie ausgelöst
Zu hohe Volatilität → Gap-Öffnungen oder plötzliche Kurssprünge können Stop-Loss sofort durchbrechen, Risiko steigt
Wähle deine Märkte sorgfältig, nutze sie nicht blind.
Fazit: Warum solltest du einen Trailing Stop verwenden?
✅ Automatische Anpassung — Nie mehr manuell den Stop-Loss ändern müssen
✅ Trendfolge — Bei schwachem Markt automatisch stoppen, bei starkem Markt Gewinne ausbauen
✅ Emotionen reduzieren — Systematischer Handel, weniger menschliche Einflüsse
Trailing Stop ist wie ein automatisches Bremssystem für deine Trades. Bei guten Märkten bleibt es still, du kannst die Gewinne genießen; bei schlechteren Märkten aktiviert es sofort, um dein Kapital zu schützen.
Für Berufstätige, die tagsüber keine Zeit haben, ständig den Markt zu beobachten, oder für erfahrene Trader, die Disziplin verbessern wollen, ist es ein wertvolles Werkzeug.
Der Schlüssel: Das richtige Asset, die passenden Parameter, regelmäßige Anpassung. Nur so wird der Trailing Stop zu deinem Schutzengel im Asset-Management.
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Warum verwenden erfahrene Trader alle Trailing Stops? Ein Blick auf die Wahrheit hinter Trailing Stops
Der größte Fehler beim Handel ist was? Gewinne in der Hand, nur um über Nacht wieder auf den Stand vor der Freiheit zurückzukehren. Du hast einen festen Stop-Loss gesetzt, aber wenn sich der Markt umkehrt, wird er nur knapp ausgelöst – du siehst tatenlos zu, wie die Gewinne schwinden. Trailing Stop (beweglicher Stop-Loss) wurde entwickelt, um genau dieses Problem zu lösen.
Trailing Stop vs traditioneller Stop-Loss: Wo liegt der Unterschied?
Traditioneller Stop-Loss ist statisch, Trailing Stop ist dynamisch.
Ein fester Preis als Stop-Loss ist anfällig für falsche Signale bei Marktschwankungen. Aber Trailing Stop passt sich automatisch an den Kursverlauf an — solange der Preis in die für dich günstige Richtung läuft, wird der Stop-Loss nach oben verschoben, andernfalls bleibt er unverändert. Der Vorteil: Bei stärkerem Markt kannst du länger halten und gleichzeitig automatisch Gewinne sichern.
Kurz gesagt: Der traditionelle Stop-Loss ist eine feste Verteidigungslinie, Trailing Stop ist eine dynamische Verteidigungslinie.
Der entscheidende Unterschied zwischen den beiden Stop-Loss-Methoden
Wie benutzt man einen Trailing Stop? Die Kernlogik ist ganz einfach
Angenommen, du kaufst Tesla(TSLA) bei 200$, stellst einen Trailing Stop mit 10$ Rücksetzer ein.
Wenn der Kurs auf 237$ steigt, wird der Stop-Loss automatisch von 190$ (200-10) auf 227$ (237-10) nach oben verschoben.
Der Kurs steigt weiter auf 250$, der Stop-Loss wandert auf 240$.
Egal, wo der Kurs letztlich umkehrt, du kannst mindestens den Gewinn in der Nähe des Höchststands sichern, anstatt durch kleine Rücksetzer ausgestoppt zu werden.
Es gibt zwei Einstellungsarten:
Beide kannst du vor dem Einstieg einstellen oder nachträglich anpassen.
Aber in welchen Situationen ist ein Trailing Stop ungeeignet?
Trailling Stops scheinen perfekt, aber bei falschen Szenarien werden sie zum Verlustmaschine:
❌ Seitwärtsbewegung — Der Kurs schwankt in einer Spanne, Trailing Stop wird ständig ausgelöst, häufiges Stoppen, kein Gewinn
❌ Sehr geringe Volatilität — Der Kurs erreicht kaum die Gewinnschwelle, ist also unnötig
❌ Stark schwankende Märkte — Gap-Öffnungen oder plötzliche Kurssprünge, Stop-Loss kann sofort durchbrochen werden, Risiko nicht abgedeckt
Fazit: Trailing Stops sind am besten geeignet für Märkte mit klarer Richtung und Trend. Wenn die Marktlage unklar ist, nützt das beste Tool nichts.
Drei praktische Strategien, um Trailing Stops effektiv zu kombinieren
1. Trendhandel: Nicht loslassen, Gewinne laufen lassen
Nehmen wir wieder TSLA. Du gehst bei 200$ long, Ziel ist 20% Gewinn bei 240$.
Strategie: Sobald der Kurs über 210$ steigt, aktivierst du den Trailing Stop, der bei jedem 10$ Anstieg um 5$ nach oben verschoben wird.
Wenn der Kurs schließlich bei 235$ umkehrt, kannst du bei ca. 230$ aussteigen und den Großteil des Gewinns sichern. Flexibler als ein fester Stop bei 210$.
2. Daytrading: 5-Minuten-Kerzen + Trailing Stop
Beim Daytrading schaust du nicht auf Tageskerzen (die erst nach Handelsschluss gebildet werden), sondern auf 5-Minuten-Kerzen. Du beobachtest die Echtzeitbewegungen.
TSLA öffnet bei 174,6$, du entscheidest dich nach den ersten 10 Minuten für Long. Einstellungen:
Wenn der Kurs über 179,83$ steigt, passt der Trailing Stop den Stop-Loss automatisch auf 178,50$ an. So wirst du nicht durch kleine Rücksetzer bei 172,85$ ausgestoppt, sondern kannst bei einem höheren Kurs aussteigen und Gewinne sichern.
3. Hebelhandel: Stufenweise Einstieg + Durchschnittskosteneffekt
Beim Hebelhandel mit Forex oder Futures ist das Risiko erhöht, und Trailing Stops sind noch wichtiger.
Häufige Strategie: „Stückweise Einstieg“. Angenommen, der Index steht bei 11890 Punkten:
Traditionell setzt man bei der ersten Position einen Gewinnziel bei +20 Punkten (11910), aber die anderen Positionen bleiben ungeschützt.
Alternative: Durchschnittskosteneffekt + Trailing Stop
So kannst du bei einem Rücksetzer auf 11870 bereits einen Gewinn von 20 Punkten realisieren, ohne auf den ursprünglichen Höchststand zu warten.
Fortgeschrittene Methode: Dreiecks-Add-on
Wenn du genug Kapital hast, kannst du bei fallenden Kursen mehr Positionen hinzufügen (1, 2, 3, 4, 5 Kontrakte), wodurch sich die Durchschnittskosten schnell nach unten verschieben.
So ist das Risiko kontrollierbar, und du kannst bei moderater Kursbewegung Gewinne realisieren.
Kombination mit technischen Indikatoren: Fortgeschrittene Nutzung des Trailing Stops
Viele Profis kombinieren 10-Tage-Durchschnittslinie und Bollinger-Bänder zur Einstellung des Trailing Stops, anstatt nur starr auf einen Preis zu setzen.
Beispiel TSLA: Am 22. September fällt der Kurs unter die 10-Tage-Linie, du entscheidest dich zu short gehen:
Diese Methode passt den Stop-Loss täglich an die Marktbewegung an und ist oft genauer als feste Preisniveaus.
Worauf du beim Einsatz des Trailing Stops achten solltest
1. Nicht nur auf Automatisierung vertrauen
Trailing Stops sind praktisch, aber eine falsche Einstellung oder stures Festhalten kann schaden. Für Trendhandel sollte man täglich anpassen, beim Daytrading ständig. Starre Einstellungen führen oft zu schlechten Ergebnissen.
2. Vorher gründlich analysieren
Trailing Stops eignen sich nur für Märkte mit klarer Trendrichtung. Ohne Marktkenntnis bringt das beste System nichts.
3. Volatilität beachten
Zu geringe Volatilität → kaum Trigger für Gewinnmitnahmen, Stop-Loss wird nie ausgelöst
Zu hohe Volatilität → Gap-Öffnungen oder plötzliche Kurssprünge können Stop-Loss sofort durchbrechen, Risiko steigt
Wähle deine Märkte sorgfältig, nutze sie nicht blind.
Fazit: Warum solltest du einen Trailing Stop verwenden?
✅ Automatische Anpassung — Nie mehr manuell den Stop-Loss ändern müssen
✅ Trendfolge — Bei schwachem Markt automatisch stoppen, bei starkem Markt Gewinne ausbauen
✅ Emotionen reduzieren — Systematischer Handel, weniger menschliche Einflüsse
Trailing Stop ist wie ein automatisches Bremssystem für deine Trades. Bei guten Märkten bleibt es still, du kannst die Gewinne genießen; bei schlechteren Märkten aktiviert es sofort, um dein Kapital zu schützen.
Für Berufstätige, die tagsüber keine Zeit haben, ständig den Markt zu beobachten, oder für erfahrene Trader, die Disziplin verbessern wollen, ist es ein wertvolles Werkzeug.
Der Schlüssel: Das richtige Asset, die passenden Parameter, regelmäßige Anpassung. Nur so wird der Trailing Stop zu deinem Schutzengel im Asset-Management.