Im Bereich der Internet-Mobilität hat Uber in kurzer Zeit die Art und Weise verändert, wie die Menschen reisen. Der Schlüssel dazu liegt darin, dass es Karten, Zahlungen, Nachrichtenübermittlung und andere grundlegende Funktionen geschickt integriert, anstatt alles von Grund auf neu zu entwickeln. Google Maps bietet die Standortbestimmung, Stripe übernimmt die Zahlungsabwicklung, Twilio kümmert sich um die Nachrichtenübermittlung, während sich Uber darauf konzentriert, ein erstklassiges Fahrtenerlebnis zu schaffen.
Für DeFi-Entwickler ist es ebenso entscheidend, ob sie die Infrastruktur effizient “aufrufen” oder selbst aufbauen können, um die Innovationsfähigkeit zu bestimmen. Derzeit gibt es jedoch im Kryptobereich noch keine ausgereifte und universelle Infrastruktur, die mit Stripe oder Twilio vergleichbar wäre. Entwickler werden oft gezwungen, die Grundlogik jeder öffentlichen Kette oder jedes Protokolls gründlich zu untersuchen, eine große Anzahl von Smart Contracts zu schreiben und zu pflegen und zusätzlich hohe Prüfungsgebühren zu zahlen. Wie bei jedem Projekt im DeFi-Bereich wie sozialen Transaktionen, Kreditvergabe, Automatisierung usw. müssen Entwickler zunächst Protokolldokumente ausgraben und Integrationscode schreiben. Entwickler sollten sich auf die Schaffung differenzierter Funktionen konzentrieren, verbringen jedoch eine erhebliche Menge an Zeit und Ressourcen in unendlicher “Wheel Reinvention”.
Bei der Exploration der DeFAI-Narrative habe ich festgestellt, dass das Narrativ von „DeFi+AI“ mit demselben Problem konfrontiert ist. Obwohl der AI-Agent Arbitragemöglichkeiten entdecken und Ertragsstrategien entwerfen kann, besteht eine große Kluft zwischen der AI, die diese Strategien konzipieren kann, und der tatsächlichen Umsetzung auf der Chain. Die Existenz von Enso macht das DeFAI-Narrativ jedoch anders.