Gate News Nachrichten, 25. März: Die Investmentbank Mizuho veröffentlichte eine Forschungsanalyse, in der sie darauf hinweist, dass Mastercard nach der Übernahme des Stablecoin-Infrastrukturunternehmens BVNK voraussichtlich zum “Netzwerkvermittler” werden wird, der die Verbindung zwischen Kryptowährungen und dem Fiat-System herstellt und so sein Zahlungsökosystem weiter ausbaut.
Die Analyse zeigt, dass Stablecoins nicht die Kernkartenzahlungsdienste von Mastercard schwächen, sondern vielmehr als “Beschleuniger” für das Netzwerk fungieren, insbesondere im Bereich B2B-Grenzüberschreitender Zahlungen, Überweisungen sowie bei Kreativen und der Gig-Economy. Dies fördert schnellere, kostengünstigere Transaktionen rund um die Uhr.
Mizuho hält an der “Outperform”-Bewertung für Mastercard fest und setzt ein Kursziel von 666 US-Dollar. Die Analysten sind der Ansicht, dass die Durchdringung traditioneller Bankkarten in den genannten neuen Szenarien noch relativ gering ist, während Stablecoins voraussichtlich diese Lücke schließen werden. Kartenzahlungen bleiben jedoch die zentrale Schnittstelle für Verbraucher.
Mastercard hat zugestimmt, BVNK für bis zu 1,8 Milliarden US-Dollar zu übernehmen. Dieser Deal gilt als wichtiger Schritt, um die Rolle des “Netzwerkvermittlers” weiter auszubauen, insbesondere im Bereich der Umwandlung und Abrechnung zwischen Stablecoins und Fiatwährungen. Angesichts der schrittweisen Lockerung der regulatorischen Rahmenbedingungen und der beschleunigten Expansion traditioneller Zahlungsanbieter wie Visa und Stripe in den Stablecoin-Markt wird dieser zunehmend zu einem bedeutenden Wachstumsfeld im globalen Zahlungssystem.