Russischer Krypto-Betrug im Wert von 3 Millionen Dollar aufgedeckt: Prominente und Boxer unter den Opfern, Haupttäter zu 6 Jahren Haft verurteilt

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Gate News Nachrichten, am 20. März, wurde in Russland ein Urteil in einem Fall gefällt, der sich um Kryptowährungs-Investitionsbetrug dreht. Das Moskauer Puschkinski-Gericht verurteilte den Geschäftsmann Grigory Muluzhyan wegen groß angelegten Betrugs zu sechs Jahren Freiheitsstrafe. Der Fall betrifft einen Betrag von über 3 Millionen US-Dollar, wobei die Opfer unter anderem der bekannte Schauspieler Pavel Derevyanko und der Profiboxer Aleksey Shemikin sowie weitere wohlhabende Personen sind.

Laut Anklage hat Muluzhyan zwischen Dezember 2021 und Januar 2023 als „Krypto-Investment-Experte“ Kunden kontaktiert, ihnen stabile hohe Renditen durch Investitionen in Bitcoin, Ethereum und andere Vermögenswerte versprochen und behauptet, über „einzigartige Handelstools“ zu verfügen, um Gewinne zu sichern. Die Opfer übergaben die Gelder in bar in seinem Büro, wobei Derevyanko sogar durch den Verkauf von Immobilien Kapital für die Investitionen aufbrachte.

Die Ermittlungen ergaben, dass der Betrug ein typisches „Ponzi-System“ nutzte: Anfangs wurden den Investoren kleine „Gewinne“ ausgezahlt, um Vertrauen zu gewinnen, danach wurden die Auszahlungen eingestellt und die Gelder veruntreut. Obwohl die Verdächtigen vor ihrer Festnahme einen Teil der Gelder zurückgegeben und einige Vergehen eingestanden haben, sind etwa 1,4 Millionen US-Dollar weiterhin unklar.

Dieser Fall zeigt, dass Kryptowährungs-Investitionsbetrug in Russland weiterhin zunimmt. Mit steigender Marktdurchdringung nutzen Betrüger hohe Renditeversprechen und Informationsasymmetrien, um gezielt wohlhabende Personen zu betrügen. Die lokale Staatsanwaltschaft kündigte an, die Bekämpfung von Krypto-bezogenen Verbrechen weiter zu verstärken.

Neben Investitionsbetrug gibt es in Russland derzeit auch Krypto-Betrugsmaschen unter dem Vorwand „humanitärer Hilfe“. Betrüger verleiten die Öffentlichkeit dazu, Bitcoin, Ethereum und XRP zu spenden, angeblich um Materiallieferungen nach Iran zu unterstützen, während die Gelder tatsächlich illegal entwendet werden.

Angesichts der noch unvollständigen Regulierung sollten Marktteilnehmer wachsam sein gegenüber typischen Betrugsmodellen wie „Kapitalschutz bei hoher Rendite“ und „Expertenmanagement“. Besonders bei größeren Geldtransfers ist es wichtig, die Echtheit der Projekte und den Geldfluss genau zu prüfen, um das Risiko von Investitionen in Kryptowährungen zu minimieren.

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