Gate News Nachrichten, 19. März: Die Prognosemarktplattform Kalshi steht in Arizona im Verdacht des illegalen Glücksspiels, während ihre monatlichen Handelsumsätze bereits über 110 Millionen US-Dollar liegen. Die Behörden werfen Kalshi vor, unlizenzierte Wetten auf Sportereignisse und Wahlen anzubieten, was zu einer strengen regulatorischen Überprüfung führt. Das schnelle Wachstum von Kalshi wird hauptsächlich durch Sportwettenverträge angetrieben, die den Großteil der Plattformgebühren ausmachen. Die monatlich aktiven Nutzer stiegen innerhalb eines Jahres von 600.000 auf 5,1 Millionen. Trotz rechtlicher Herausforderungen behauptet Kalshi, dass seine Verträge unter bundesstaatlicher Aufsicht stehende Finanzinstrumente sind, während die Staatsbeamten diese Verträge mit traditionellen Glücksspielen vergleichen. Der Rechtsstreit hat sich auf mehrere Bundesstaaten ausgeweitet: Die Staatsanwaltschaft in Arizona wirft Kalshi vor, Wetten auf Wahlergebnisse und Sportereignisse zuzulassen, was gegen das Glücksspielgesetz verstößt. Das Unternehmen sieht sich in verschiedenen Gerichtsverfahren mit unterschiedlichen Urteilen konfrontiert, was die anhaltende Unsicherheit bei der Regulierung von Prognosemärkten verdeutlicht. Gleichzeitig prüfen Bundesbehörden die Einführung neuer Branchenregeln: Die US Commodity Futures Trading Commission (CFTC) wird vor der Ausarbeitung von Richtlinien öffentliche Meinungen einholen.