Bridge rückt nach OCC-Genehmigung näher an den Status eines nationalen Trusts und fördert regulierte Verwahr- und Reserve-Dienste für Stablecoins.
Bridge hat eine bedingte Genehmigung erhalten, um eine bundesweit zugelassene nationale Trustbank zu gründen. Die Genehmigung stellt einen bedeutenden Schritt für die Infrastruktur von Stablecoins in den Vereinigten Staaten dar. Nach Abschluss der finalen Genehmigung wird die Bank direkt unter bundesstaatlicher Aufsicht stehen.
Das Office of the Comptroller of the Currency (OCC) hat Bridge die Erlaubnis erteilt, mit der Planung für die Angebotserweiterung im Bereich der Verwahrung digitaler Vermögenswerte fortzufahren. Zudem darf das Unternehmen auch die Ausgabe, Koordination und Reserveverwaltung von Stablecoins übernehmen. Die vollständige Genehmigung hängt noch von der abschließenden Zustimmung des OCC und den geltenden rechtlichen Anforderungen ab.
Der Status einer nationalen Trustbank würde es Bridge ermöglichen, in allen US-Bundesstaaten unter einer einzigen bundesstaatlichen Zulassung tätig zu sein.
Bridge hat die bedingte Genehmigung des OCC erhalten, eine bundesweit zugelassene nationale Trustbank zu gründen. Dies ermöglicht uns, Stablecoin-Produkte und -Dienstleistungen unter direkter bundesstaatlicher Aufsicht anzubieten, einschließlich:
– Verwahrung
– Koordination
– Ausgabe
– ReserveverwaltungStablecoins…
— Bridge (@Stablecoin) 17. Februar 2026
Stablecoins sind nun vollständig in globale Abwicklung, Treasury-Operationen, grenzüberschreitende Transfers und tokenisierte Vermögensmärkte integriert. Daher suchen Unternehmen zunehmend nach regulierten Partnern, um Stablecoins sicher auszugeben und ihre Reserven zu verwalten.
Bridge möchte Unternehmen, Fintech-Firmen, Krypto-Unternehmen und Finanzinstitute bedienen, die einen strukturierten Zugang zur digitalen Dollar-Infrastruktur suchen. Das Unternehmen erklärte, dass der Status eines nationalen Trusts den Kunden eine regulatorische Grundlage bieten würde, um Stablecoin-Produkte mit Vertrauen und auf Skalierung zu entwickeln.
Gleichzeitig würde die Aufsicht durch den OCC Bridge dazu verpflichten, strenge Bankvorschriften einzuhalten. Dazu gehören robuste Compliance-Systeme, klare Governance, Kapitalanforderungen und Risikokontrollen, ähnlich wie bei traditionellen Banken. Die bundesstaatliche Überwachung würde auch klare Regeln für die Verwaltung von Stablecoin-Reserven und Betriebsabläufe festlegen.
Der Trust-Charter würde Bridge zudem mit den neuen US-amerikanischen Stablecoin-Gesetzen in Einklang bringen, einschließlich der Anforderungen im Zusammenhang mit dem GENIUS Act. Das Gesetz schuf einen bundesweiten Rahmen dafür, wie Stablecoins ausgegeben und durch Reserven gedeckt werden müssen.
Regulierungsbehörden arbeiten noch an der Finalisierung detaillierter Vorschriften, doch Bridge erklärt, dass ihre Struktur bereits darauf ausgelegt ist, diese Standards zu erfüllen. Anchorage Digital Bank ist bislang das einzige Krypto-nativen Unternehmen, das einen Trust-Charter auf Bundesebene besitzt, den es 2021 erhielt.
Die bedingte Genehmigung von Bridge signalisiert eine fortgesetzte regulatorische Zusammenarbeit mit digitalen Vermögenswert-Firmen, die einen formellen Bankstatus anstreben. Die endgültige Genehmigung würde die bundesweit überwachte Stablecoin-Aktivität ausbauen und einen weiteren regulierten Akteur im US-amerikanischen digitalen Vermögensbankensektor hinzufügen.
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