Das australische Bundesgericht hat BPS Financial Pty Ltd insgesamt mit 14 Millionen AUD (ca. 9,7 Millionen USD) bestraft, weil es das Qoin Wallet-Programm ohne Genehmigung betrieben und irreführende Informationen für Verbraucher bereitgestellt hat. Laut der Australian Securities and Investments Commission (ASIC) umfasst die Strafe 2 Millionen AUD für unerlaubte Geschäftstätigkeiten und 12 Millionen AUD für falsche Behauptungen.
Das Fehlverhalten fand von Januar 2020 bis Mitte 2023 statt, in diesem Zeitraum hat BPS mehr als 96.000 Qoin-Wallets ausgegeben und über 42 Millionen AUD durch den Verkauf von Token eingenommen. Zuvor hatte das Gericht festgestellt, dass BPS nicht die Voraussetzungen für eine „vertretungsberechtigte Vertretung“ nach dem Unternehmensrecht erfüllte.
Neben der Geldstrafe wurde BPS für 10 Jahre untersagt, Finanzdienstleistungen ohne Genehmigung anzubieten, eine nachteilige Bekanntmachung zu veröffentlichen und den Großteil der Prozesskosten zu tragen. ASIC betonte, dass dies eine starke Warnung an die Branche der digitalen Vermögenswerte sei, da Australien die Lizenzierung von Krypto-Plattformen verschärft.