Prominenter pro-XRP-Anwalt John Deaton hat die Krypto-Debatte in den USA neu entfacht, indem er die anti-Krypto-Haltung von Senator Elizabeth Warren scharf kritisierte und erklärte, dass ihr „Krieg gegen Krypto“ effektiv gescheitert sei. Seine Kommentare kommen zu einer Zeit, in der einige der größten Namen an der Wall Street ihre Beteiligung an digitalen Vermögenswerten ausbauen.
In einem kürzlichen Beitrag auf X wies Deaton auf wachsende Krypto-Exposurespläne großer Finanzinstitute wie Charles Schwab, Fidelity, Morgan Stanley und Vanguard hin. Seiner Meinung nach signalisiert das zunehmende Engagement der Wall Street für Krypto einen Wendepunkt, den Kritiker nicht länger ignorieren können.
Deaton schlug vor, dass, sobald die traditionelle Finanzwelt vollständig einsteigt, selbst langjährige Skeptiker ihre Positionen möglicherweise abschwächen. Er ging so weit zu sagen, dass JPMorgan-CEO Jamie Dimon, der Krypto zuvor kritisiert hatte, bald anerkennen könnte, dass digitale Vermögenswerte hier bleiben.
Er spekulierte auch, dass der ehemalige SEC-Vorsitzende Gary Gensler möglicherweise irgendwann eine positivere Haltung gegenüber der Branche einnehmen könnte, da der regulatorische Druck mit der institutionellen Nachfrage verschiebt.
Deaton war einer der lautstärksten Kritiker von Senator Warren im Krypto-Bereich. Warren hat wiederholt Bedenken hinsichtlich Kryptowährungen geäußert, wobei sie Risiken im Zusammenhang mit Verbraucherschutz, finanzieller Stabilität und illegalen Finanzierungen anführt. Anfang dieses Jahres schickte sie einen Brief an den Krypto-Politikberater David Sacks, in dem sie Vorschläge für eine mögliche US-Bitcoin-Reserve hinterfragte.
Obwohl Deaton im letzten Jahr erfolglos gegen Warren bei den Wahlen zum Senat von Massachusetts antrat, setzt er seine Verteidigung der Krypto-Innovation und der XRP-Unterstützer fort und argumentiert, dass die regulatorische Feindseligkeit zunehmend nicht mehr mit der Marktrealität übereinstimme.
Deatons Bemerkungen folgen einer Welle von Ankündigungen traditioneller Finanzunternehmen:
ETF-Analyst Nate Geraci stellte fest, dass dieser Wandel das Narrativ untergräbt, dass Krypto ein Rand- oder Betrugsmarkt sei, und verwies auf anhaltende institutionelle Nachfrage.
Das Anlegerinteresse scheint diese Bewegungen zu untermauern. Laut Daten von SoSoValue verzeichnete allein der Bitcoin-ETF von BlackRock am 6. Dezember $228 Millionen an Zuflüssen. Auch Solana- und XRP-ETFs zogen frisches Kapital an, mit Zuflüssen von $9 Millionen und $19 Millionen.
Diese Zahlen verdeutlichen, wie der Krypto-Exposures durch regulierte Produkte immer mehr zum Mainstream wird.
Deatons Botschaft ist klar: Während die Wall Street ihr Engagement in Krypto verdoppelt, könnte der politische Widerstand an Schwung verlieren. Mit großen Banken, Vermögensverwaltern und ETF-Anbietern, die den Zugang zu digitalen Vermögenswerten ausbauen, wird die Branche zunehmend schwerer als spekulativ oder vorübergehend abzutun.
Ob Kritiker wie Elizabeth Warren ihre Haltung anpassen, bleibt abzuwarten, aber eines ist offensichtlich—institutionelle Akzeptanz verändert die Krypto-Erzählung in den Vereinigten Staaten, und Stimmen wie Deaton glauben, dass sich das Machtgleichgewicht zugunsten der Krypto-Branche verschiebt.
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