Saylor sagt, dass abwertende Vermögenswerte den traditionellen Kredit schwächen, da Zinssenkungen die Renditen bei Anleihen und Geldmarktpapieren komprimieren.
Er argumentiert, dass Bitcoin eine an Zinssätze gebundene Neupreisung vermeidet, wodurch die Renditen stabiler bleiben, selbst wenn SOFR und Kreditrenditen sinken.
Saylor weist darauf hin, dass makroökonomische Druck und Inflation die Kreditwürdigkeit verringern, während die Bitcoin-Adoption in Institutionen zunimmt.
Michael Saylor sagte in einem Interview am 2. November im Podcast The Wolf of All Streets, dass die traditionellen Kreditmärkte strukturelle Einschränkungen aufweisen, die das Wachstum der Renditen einschränken, während die Zinssätze fallen. Er argumentierte, dass das Kreditsystem des 20. Jahrhunderts auf Vermögenswerten basiert, die kontinuierlich an Wert verlieren, was Druck auf die Renditen ausübt, wenn die Zentralbanken die Zinsen senken.
Diese Ansicht untermauerte seinen umfassenderen Punkt, dass Bitcoin seine Performance-Lücke vergrößern kann, wenn die traditionellen Erträge sinken. Seine Bemerkungen umreißen, wie sinkende Zinssätze Unternehmensanleihen, Geldmarktprodukte und Immobilienkredite neu bewerten, während Bitcoin einen separaten Verlauf basierend auf Angebot und Nachfrage und nicht auf Kreditzyklen beibehält.
Saylor kritisiert die abnehmende Kreditunterstützung
Saylor bemerkte, dass konventioneller Kredit von Hardware, Immobilien und Konsumgütern abhängt, die im Laufe der Zeit an Wert verlieren. Er führte Beispiele wie Unternehmensausrüstung, Wohnimmobilien und schnell ersetzte Elektronik an und argumentierte, dass diese Kategorien die langfristige Kreditstärke schwächen.
Diese Perspektive führte zu seinem Vergleich mit Bitcoin, das er als außerhalb von Abwertungssystemen operierend beschrieb. Das Interview betonte, dass diese strukturellen Probleme jedes Mal auftreten, wenn die Zinssätze nach unten sinken.
Saylor verband jedoch auch diese Bedenken hinsichtlich der Abwertung mit einer breiteren Neubewertung des Marktes. Er erklärte, dass die Geldmarktzinsen sofort folgen, wenn der SOFR um 100 Basispunkte sinkt.
Er fügte hinzu, dass Unternehmensanleihen und hypothekenbesicherte Wertpapiere in die gleiche Richtung bewegen, was die Renditen verringert und gleichzeitig die zugrunde liegenden Risiken beibehält. Diese Dynamik, sagte er, verdeutlicht, warum die Leistungsunterschiede sich vergrößern, wenn die Zinssenkungen beschleunigt werden.
Preisänderungseffekte und erwartete Renditen
Saylor betonte, dass sinkende Erträge die Investoren dazu zwingen, niedrigere Renditen aus traditionellen Kreditprodukten zu akzeptieren. Er sagte, dieser Prozess spiele sich automatisch ab, da diese Instrumente ihren Wert an den Benchmarks der Zentralbanken ausrichten.
Laut ihm begünstigt dieses Umfeld Alternativen, die sich nicht mit den Zinssätzen anpassen. Er fügte hinzu, dass selbst ein “Doomsday-Szenario” für Bitcoin jährliche Gewinne von fast 20 Prozent implizieren würde, anstatt der 30 bis 40 Prozent, die er für üblicher hält.
Dieser Punkt führte zu seinen Kommentaren über die relative Leistung. Saylor argumentierte, dass niedrigere Kreditrenditen die Attraktivität von Vermögenswerten erhöhen, die nicht auf abwertenden Sicherheiten basieren. Er bemerkte, dass Unternehmen, die Bitcoin für Treasury-Zwecke verwenden, auf diesen Wandel reagieren, indem sie sich auf die langfristige Werterhaltung konzentrieren. Seine Bemerkungen bezogen sich auf die Käufe von Strategy seit 2020, die er als Teil eines Plans beschrieb, der durch die Marktbedingungen geprägt ist.
Makrobedingungen stärken sein Argument
Saylor wies auf Inflation, geldpolitische Anpassungen und Druck auf die Anleihemärkte hin, die Faktoren sind, die das konventionelle Ertragspotenzial einschränken. Er sagte, diese Entwicklungen verringern die effektiven Renditen für Sparer und Anleiheinhaber und schaffen engere Bedingungen für die Kreditmärkte. Er bemerkte jedoch auch, dass die Bitcoin-Adoption weiterhin über Unternehmens- und institutionelle Kanäle voranschreitet.
Sein Interview verband diese Themen, indem es feststellte, dass fallende Zinssätze Kreditinstrumente schneller umgestalten als digitale Vermögenswerte. Diese Ausrichtung, sagte er, verstärkt, warum Bitcoin während Phasen der monetären Lockerung einen Leistungsvorteil behält.
Der Beitrag “Michael Saylor warnt, dass das Legacy-Kreditsystem einem eingebauten Rückgang gegenübersteht, während Bitcoin sich stärkt” erscheint auf Crypto Front News. Besuchen Sie unsere Website, um weitere interessante Artikel über Kryptowährungen, Blockchain-Technologie und digitale Vermögenswerte zu lesen.
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