Gate News Nachrichten, 18. März: NVIDIA bereitet die Markteinführung des Groq 3 LPU Inferencing-Chips für den chinesischen Markt vor, voraussichtlich im Mai. Quellen zufolge ist dieser Chip keine abgespeckte oder speziell für den chinesischen Markt entwickelte Version. Dies ist die erste Einführung einer Produktlinie von NVIDIA in China nach der Übernahme des KI-Inferenz-Chip-Unternehmens Groq im Jahr 2025 für etwa 17 Milliarden US-Dollar. Im Gegensatz zu zuvor genehmigten und wieder in Produktion genommenen H200 GPU verfolgt diese Strategie eine eigenständige Chip-Strategie für China. Der Groq 3 LPU ist ein dedizierter Inferencing-Ko-Prozessor mit 500 MB on-chip SRAM und einer Inferencing-Bandbreite von bis zu 150 TB/s, jedoch mit geringerer Fließkomma-Rechenleistung, ungeeignet für Modelltraining. Diese Architektur ermöglicht es, die Spitzenleistung unter den aktuellen US-Exportkontrollgrenzwerten (TPP < 21.000 und DRAM-Bandbreite < 6.500 GB/s) zu halten, wodurch die Exportbeschränkungen für GPUs wie die H200 umgangen werden. Allerdings muss der Groq LPU in der NVIDIA-Originallösung mit der Vera Rubin GPU kombiniert werden, die nicht für den Export nach China freigegeben ist (empfohlene Verteilung ca. 25:75). Die chinesische Version muss mit anderen Systemen kompatibel sein und eigenständig laufen. Die tatsächliche Leistungsfähigkeit bleibt abzuwarten.