BlockBeats Nachrichten, 13. Januar, Analysten des Forschungs- und Brokerage-Unternehmens Bernstein haben das Kursziel von Figure Technology Solutions (Aktiencode: FIGR) von 54 USD auf 72 USD angehoben und es als „Bevorzugte Empfehlung“ für 2026 gelistet. Die Analysten weisen darauf hin, dass das tokenisierte Kreditmarktangebot des Unternehmens die Erwartungen übertroffen hat und der operative Hebel weiterhin verbessert wird. Das neue Kursziel impliziert ein potenzielles Aufwärtspotenzial von etwa 38 %, basierend auf dem Schlusskurs von 52,23 USD am Montag. Seit der Aufnahme der Abdeckung im Oktober letzten Jahres hat Bernstein die Aktie kontinuierlich mit „Outperform“ bewertet.
In dem am Dienstag (14. Januar) veröffentlichten Kundenbericht, der vom Analystenteam unter Leitung von Gautam Chhugani verfasst wurde, wird festgestellt, dass die auf Blockchain basierende Kreditplattform Figure im Zuge der Transformation des Bankensektors und im Rahmen eines klareren regulatorischen Rahmens, der durch den US-„Clear Act“ (ein vorgeschlagenes Gesetz für die Struktur des Kryptomarktes) geschaffen wurde, ihre Vorteile deutlich zeigt. Der Bericht besagt, dass Figure durch die Nutzung der Blockchain-Infrastruktur traditionelle Bankbücher ersetzt und das tokenisierte Eigenkapitalgeschäft langfristiges Wachstumspotenzial besitzt.
Bernstein erklärt, dass die Leistung von Figure durch ein marktgetriebenes, partnerzentriertes Modell und die Expansion in neue Kreditkategorien bereits die ursprünglich „ziemlich optimistische“ Erwartung übertroffen hat. Das Gesamtvolumen des Verbraucherkreditmarktes erreichte im vierten Quartal etwa 2,7 Milliarden USD, wobei das von der tokenisierten Kreditplattform Figure Connect verarbeitete Kreditvolumen etwa 46 % des Vorquartals ausmacht.
Der Bericht hebt besonders hervor, dass Figure auf Basis des Kerngeschäfts HELOC aktiv neue Produkte wie Schuldentilgungsdeckungsdarlehen, Mikrokredite für kleine Unternehmen und hypothekarisch besicherte Krypto-Assets entwickelt. Das Unternehmen plant außerdem, durch die Tokenisierung eigener Aktien eine Plattform für tokenisierte Eigenkapitalanteile zu schaffen, um einen Sekundärmarkt aufzubauen. Die Analysten sind der Ansicht, dass das Eigenkapitalgeschäft eine langfristige „Strategieoption“ darstellt und kein kurzfristiger Umsatztreiber ist.