PANews 9. Januar: Das südkoreanische Finanzministerium gab am Freitag bekannt, dass es ab Juli den Devisenmarkt öffnen und 24-Stunden-Handel rund um die Uhr ermöglichen wird, um die inländischen Handelsbeschränkungen weiter zu lockern und den Status eines entwickelten Marktes anzustreben. Der südkoreanische Vizeminister für Finanzen erklärte: “Wir werden in der ersten Jahreshälfte eine Roadmap zur Internationalisierung des Won erstellen, mit dem Ziel, die Verfügbarkeit des Won deutlich zu verbessern und die Nachfrage zu erhöhen, beispielsweise durch die Entwicklung von Offshore-Won-Finanzierungen. Gleichzeitig werden wir die Arbeiten gemäß der veröffentlichten MSCI-Inklusionsroadmap vorantreiben.” Mit diesem 24-Stunden-Handelsprogramm sind zwei Jahre seit der südkoreanischen Verlängerung der Handelszeiten und der Zulassung ausländischer Institutionen zum Offshore-Handel mit Won vergangen. Südkorea versucht damit, auf die großen globalen Aktienindizes aufgenommen zu werden. Zwei Jahre zuvor war der USD/KRW-Markt täglich nur 6,5 Stunden lang offen, und der direkte USD-Handel konnte nur über zwei inländische Bankennetzwerke durchgeführt werden. Das Finanzministerium plant auch die Einführung eines neuen Offshore-Won-Handelssystems, eine Lockerung der Meldeanforderungen und eine Vereinfachung des Registrierungsprozesses für Marktteilnehmer, während gleichzeitig durch grenzüberschreitende Zahlungsabwicklung und Auslandsfinanzierung das Handelsvolumen gesteigert werden soll.