BlockBeats berichtete am 9. Dezember unter Berufung auf die Analyse des Reuters-Kolumnisten und Finanzjournalisten Jamie McGeever, dass trotz des im Mai nächsten Jahres auslaufenden achtjährigen Mandats von Fed-Chef Jerome Powell der Markt allgemein erwartet, dass er durch Trumps Chefökonom Kevin Hassett ersetzt wird. Doch die Marktpreise zeigen klar, dass Händler nicht davon ausgehen, dass eine von Hassett geführte Fed die Geldpolitik so stark lockern wird, wie es Trump andeutet. Tatsächlich deutet die Preisbildung am Terminmarkt für Zinssätze darauf hin, dass der erwartete Lockerungsspielraum bis Ende nächsten Jahres kaum 75 Basispunkte betragen wird. Das entspricht lediglich drei Zinssenkungen um jeweils 25 Basispunkte – sehr wahrscheinlich werden zwei davon noch unter Powell erfolgen, und nur eine unter dem neuen Vorsitzenden in der zweiten Jahreshälfte 2026. Hauptgrund hierfür dürfte sein, dass während des Wechsels an der Spitze der Fed die erwartete Inflationsrate weiterhin bei etwa 3 % liegen wird und der reale Zinssatz zum Amtsantritt des neuen Vorsitzenden nahezu bei null liegen könnte – was bedeutet, dass das geldpolitische Umfeld bereits sehr locker ist.