Das U.S. Bureau of Labor Statistics (BLS) hat einen massiven Fehler in seinen Beschäftigungsdaten eingeräumt. Ein neuer Bericht zeigt, dass die Regierung zwischen März 2024 und März 2025 das Beschäftigungswachstum um 911.000 Stellen überbewertet hat. Dies stellt die größte Revision seit 2002 dar und scheint das zu bestätigen, was Donald Trump lange behauptet hat – dass der Arbeitsmarkt bei weitem nicht so stark war, wie er dargestellt wurde.
Die größte Überarbeitung seit zwei Jahrzehnten Die Wall Street erwartete eine erhebliche Anpassung, wobei einige Schätzungen bis zu einer Million erreichten. Die meisten Vorhersagen lagen jedoch näher bei 600.000, was die endgültige Zahl zu einem Schock machte. Während des überarbeiteten Zeitraums liegt das durchschnittliche monatliche Beschäftigungswachstum nun 76.000 niedriger als zuvor berichtet. Die am stärksten betroffenen Sektoren waren Freizeit und Gastgewerbe (-176.000), Fach- und Unternehmensdienstleistungen (-158.000) und Einzelhandel (-126.200). Nur Transport, Lagerhaltung und Versorgungsunternehmen zeigten moderate Zuwächse. Insgesamt wurde der private Sektor am stärksten getroffen, während die Beschäftigung im öffentlichen Sektor nur um 31.000 zurückging.
Trump reorganisiert die BLS-Führung Die Unzufriedenheit mit den Daten war seit Monaten gewachsen. Nach einem schwachen Bericht im Juli, der nach unten revidierte Zahlen enthielt, entließ Präsident Donald Trump die BLS-Kommissarin Erica McEntarfer. Er ernannte E.J. Antoni, einen konservativen Ökonomen der Heritage Foundation, zu ihrem Nachfolger. Doch der Führungswechsel brachte wenig Verbesserung. Die Daten für August waren sogar schwächer als die für Juli, und die Zahlen für Juni wurden nach unten korrigiert und zeigen einen Verlust von 13.000 Arbeitsplätzen – den ersten monatlichen Rückgang seit Dezember 2020. Die BLS weist jeglichen politischen Einfluss zurück und betont, dass die Revisionen auf neuen Bevölkerungs- und Steuererklärungsdaten basieren, die weitaus zuverlässiger sind als die monatlichen Umfrageergebnisse. Dennoch war die Abwärtskorrektur in diesem Jahr 50 % größer als die des letzten Jahres, was die Fragilität des Arbeitsmarktes unterstreicht.
Wirtschaftliche und politische Folgen Die neuen Zahlen zerschlagen die Erzählung eines „starken Arbeitsmarktes“. Selbst die neuesten monatlichen Berichte sind ermutigend – zwischen Juni und August hat die USA im Durchschnitt nur 29.000 Arbeitsplätze pro Monat geschaffen, was nicht ausreicht, um die Arbeitslosigkeit stabil zu halten. Trotz der alarmierenden Überarbeitungen haben die Aktienmärkte größtenteils gleichgültig reagiert. Die Renditen der US-Staatsanleihen hingegen kehrten frühere Rückgänge um und stiegen an, da die Händler die Daten als weiteres Zeichen dafür betrachteten, dass die Federal Reserve bald wieder zu Zinssenkungen übergehen könnte. Politisch ist die Auswirkung erheblich. Die Daten untermauern Trumps Argument, dass die Beschäftigungsstatistiken unter Joe Biden irreführend und aufgebläht waren. Die Revision des letzten Jahres zeigte einen Rückgang von 818.000 Arbeitsplätzen, der später auf immer noch schmerzhafte 598.000 angepasst wurde. Diese neue Revision ist noch schlimmer.
Wie groß ist das Problem? Die neueste Überarbeitung entspricht etwa 0,6 % der gesamten US-Arbeitskräfte, die insgesamt rund 171 Millionen Menschen umfasst. Auch wenn das wie ein kleiner Prozentsatz klingt, entspricht es in absoluten Zahlen Hunderttausenden von fehlenden Gehaltsschecks. Für den Moment sind die Zahlen vom Dienstag nur vorläufig, mit einer endgültigen Benchmark-Überarbeitung, die im Februar 2026 fällig ist. Die Richtung ist jedoch klar: Der Arbeitsmarkt in Amerika ist in einem viel schlechteren Zustand, als die meisten Ökonomen und politischen Entscheidungsträger geglaubt hatten.
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