
Laut Coinglass- und Hyperinsight-Monitoring stieg FARTCOIN am 9. April in den frühen Morgenstunden kurzzeitig um über 27%. Um Punkt 7:00 Uhr fiel der Kurs jedoch innerhalb von 5 Minuten um mehr als 20%, der kumulierte Rückgang lag bei über 26% und der Tiefststand wurde unter 0,18 US-Dollar gemeldet. Die Übereinstimmung zwischen dieser Handelsadresse und dem Team, das bei XPL einen Crash von 40% verursacht hat, ist hoch. Wale und die Handelsadresse wurden mit 38,88 Millionen US-Dollar liquidiert.
(Quelle: CMC)
Der Auslöser für diese Marktphase von FARTCOIN begann am 6. April. Der Kursanstieg über drei Tage betrug insgesamt 57%. Am 9. April in den frühen Morgenstunden erreichte der Kurs kurzzeitig mit einem Hoch von 0,252 US-Dollar seinen Höhepunkt, bevor es nach dem kurzfristigen Hoch abrupt abwärts ging.
Um Punkt 7:00 Uhr zogen sechs mutmaßliche Handelsadressen synchron Margin aus und setzten diese als Sicherheitsleistungen ab, wodurch die Liquidationslinie auf den Bereich von etwa 0,22 US-Dollar zugedrückt wurde. Das einzeilige, zwangsweise Liquidationsvolumen betrug 22,83 Millionen US-Dollar und löste den Blitzcrash direkt aus. Der Kurs fiel innerhalb von 5 Minuten um mehr als 20%, danach ging es weiter abwärts. Der kumulierte Rückgang lag bei über 26%, und der Tiefststand lag unter 0,18 US-Dollar.
Laut Onchain-Lens-Monitoring wurden innerhalb der vergangenen 4 Stunden insgesamt 33,30 Millionen US-Dollar an FARTCOIN eingesetzt, indem 4 Wallets, die mit derselben Entität verbunden sind, long gingen. Danach wurden sie alle liquidiert, mit Verlusten von etwa 3,02 Millionen US-Dollar.
Onchain-Untersucher haben analysiert, dass die Handelsmethode für FARTCOIN in hohem Maße mit dem Ereignis übereinstimmt, bei dem XPL am 3. April nach einem starken Anstieg um 40% blitzartig crashte. Die Geldquellen lassen sich auf zwei Adressen zurückverfolgen: 0xBc1D und 0x3dB. Nach dem XPL-Blitzcrash setzte der mutmaßliche Trader etwa 1,6 Millionen US-Dollar ab und wechselte anschließend zu FARTCOIN, um Liquidität anzuziehen.
Aufbauphase: Mit mehreren Adressen wurden Gelder bei Hyperliquid eingezahlt, um hoch gehebelte Token-Long-Positionen zu eröffnen, wodurch der Kurs nach oben gedrückt wurde und Follower-Gelder angezogen wurden
Auslöser für die Liquidation: Nach dem Aufbau beträchtlichen Profitpools zogen die sechs Adressen um Punkt 7:00 Uhr synchron Margin als Sicherheitsleistung ab, drückten die Liquidationslinie in Richtung des Marktpreises und erreichten in einer einzelnen Runde eine Liquidation von 22,83 Millionen US-Dollar
Spot-Kopplung beim Abverkauf: Vermutlich koordiniert mit dem gleichzeitigen Abverkauf von Spot auf anderen Plattformen, um einen beidseitigen Spot- und Kontrakt-Kopplungs-Blitzabverkauf zu erzeugen
Zweite Aktion: Etwa 1 Stunde nach dem Blitzcrash eröffneten die Adressen 0x5e1 und 0x71c erneut hoch gehebelte Long-Positionen. Dabei wurde eine extrem enge Liquidationslinie gesetzt. Um 7:52 Uhr kam es erneut zur vollständigen Zwangsliquidation, wodurch der Kurs weiter fiel
Zugehörige Geldquellenadressen (Onchain-Monitoring-Daten; die jeweiligen Verdachtsfälle müssen noch verifiziert werden): 0xBc1D9760bd6ca468CA9fB5Ff2CFbEAC35d86c973 0x3dBE077e7986657E95e1CC50089f17a5a4AF0AaE
Derzeit zeigen Onchain-Daten von Coinglass, Hyperinsight und Onchain Lens, dass die Bedienmuster der betreffenden Adressen stark mit dem XPL-Ereignis übereinstimmen. Allerdings handelt es sich bei den entsprechenden Verdachtsmomenten derzeit weiterhin um spekulative, aus dem Onchain-Monitoring abgeleitete Analysen; es gibt bislang keine öffentliche offizielle Ankündigung einer Aufsichtsbehörde, die zu diesem Ereignis offiziell Ermittlungen eingeleitet hat.
Wenn ein Trader hoch gehebelte Long-Positionen hält und sich ein erheblicher Gewinn im Schwebezustand befindet, kann er aktiv die Margin aus dem Konto entnehmen, wodurch die Liquidationslinie in Richtung des Marktpreises verschoben wird. Anschließend werden im Spotmarkt in großem Umfang Verkäufe getätigt. Wenn der Kurs fällt, wird dadurch die Zwangsliquidation sofort ausgelöst, was eine Kettenreaktion auslösen kann; währenddessen kann die Margin, die der Trader zuvor abgezogen hat, erhalten bleiben.
Zu den wichtigsten Warnindikatoren gehören: mehrere unbekannte Adressen, die innerhalb kurzer Zeit synchron große Gelder auf Derivate-Plattformen einzahlen; stark gehäufte Eröffnung von hoch gehebelten Long-Positionen; ein kurzfristiger starker Kursanstieg bei gleichzeitig zu hoher Konzentration der Onchain-Positionen sowie ein ungewöhnlich starkes Handelsvolumen ohne klaren Fundamentalanhaltspunkt. Mithilfe von Tools wie dem Monitoring großer Liquidationen auf Hyperliquid und Onchain Lens können die entsprechenden Signale verfolgt werden.