Gate News-Meldung: Am 4. April hat die japanische Finanzaufsicht am 3. April offiziell die „Richtlinien zur Stärkung der Cybersicherheit für den Handel mit Krypto-Assets und für weitere Bereiche“ veröffentlicht. Die Richtlinie wurde auf der Grundlage von 18 während des öffentlichen Konsultationszeitraums von Februar bis März 2026 eingegangenen Stellungnahmen erstellt. Als oberstes Ziel steht der Schutz der Vermögenswerte der Anleger im Mittelpunkt; es wird ein dreistufiges Rahmenwerk zur Stärkung der Sicherheit vorgeschlagen: „Eigenhilfe (einzelne Anbieter)“, „Mithilfe (Selbstregulierungsbehörden)“ und „Unterstützung durch den Staat (Aufsichtsbehörden)“. Die Finanzaufsicht weist darauf hin, dass sich Cyberangriffe derzeit von reinem Diebstahl von Signaturschlüsseln zu hochgradig organisierten Methoden wie Social-Engineering-Angriffen und Lieferketten-Übernahmen entwickelt haben; eine herkömmliche Verwaltung von Cold Wallets kann die Sicherheit nicht mehr ausreichend gewährleisten. Im Anschluss wird die Finanzaufsicht bei ausgewählten wichtigen Anbietern eine bedrohungsgetriebene Penetrationstest-Übung (TLPT) durchführen und plant, die Leitlinien für die Geschäftsabwicklung zu überarbeiten, um die Personalausstattung für Cybersicherheit sowie die Standards für externe Audits zu verbessern.