Ledger hat bekannt gegeben, dass es im vierten Quartal 2025 eine Sekundärverkaufsrunde über 50 Millionen USD abgeschlossen hat, um Liquidität für einen bestehenden Investor zu schaffen, ohne neue Aktien auszugeben. Die Transaktion wurde von CEO Pascal Gauthier geleitet und ermöglicht es den Aktionären, einen Teil ihres Kapitals vorzeitig abzuziehen, ohne die Kapitalstruktur des Unternehmens zu verändern.
Das Unternehmen betont, dass es sich nicht kurzfristig zu einem IPO verpflichtet hat und flexibel bleibt, ob es weiterhin privat bleibt oder je nach Marktbedingungen börsennotiert wird. Zuvor hatte Ledger erwogen, in den USA mit einer Bewertung von über 4 Milliarden USD an die Börse zu gehen, im Vergleich zu 1,5 Milliarden USD in der Finanzierungsrunde 2023.
Dieser Schritt spiegelt den Trend wider, dass späte Crypto-Unternehmen “strategische Optionen” priorisieren, um sowohl Liquidität für Investoren zu gewährleisten als auch auf einen günstigen Zeitpunkt für ein IPO zu warten. Gleichzeitig erweitert Ledger weiterhin sein Geschäft in den Bereichen Software und Dienstleistungen, um die Einnahmequellen zu diversifizieren.