OECD hebt die Prognosen deutlich an: Die Inflation in den USA wird bis 2026 auf 4,2 % steigen, deutlich über der Schätzung der Federal Reserve von 2,7 %.

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Eines der wichtigsten Wirtschaftsorganisationen der Welt, die OECD, hat ihre Prognose für die US-Inflation im Jahr 2026 im Mid-Year Economic Outlook deutlich nach oben korrigiert auf 4,2 %, gegenüber der vorherigen Schätzung von 2,8 %, was einen Anstieg um 1,4 Prozentpunkte bedeutet und deutlich über der kürzlich aktualisierten Prognose der Federal Reserve (Fed) von 2,7 % liegt.

Zwei Hauptgründe: Iran-Krieg + anhaltende Zölle

Die OECD weist darauf hin, dass die Aufwärtskorrektur hauptsächlich auf zwei Faktoren zurückzuführen ist: Erstens der Krieg im Nahen Osten, der die globalen Energiepreise steigen lässt; zweitens die US-Zölle, die zwar vom Höchststand zurückgenommen wurden, aber weiterhin Druck auf die weltweiten Preise ausüben.

„Die Ausdehnung und Dauer des Konflikts sind weiterhin hochgradig unsicher, aber langfristige Energiepreissteigerungen werden die Unternehmenskosten erheblich erhöhen und die Verbraucherpreise antreiben, was das Wachstum negativ beeinflussen könnte.“

Die Federal Reserve steht vor einem Dilemma: Die Inflation liegt deutlich über dem Ziel, aber der Spielraum für Zinssenkungen ist begrenzt

Die OECD prognostiziert, dass die Federal Reserve in einem Basisszenario die Zinsen bis 2027 unverändert lassen wird, da die jüngste Inflation weiterhin steigt, die Kerninflation voraussichtlich über dem Ziel bleibt und das BIP-Wachstum stabil ist. Die OECD schätzt, dass die Kerninflation (ohne Energie und Lebensmittel) in den USA 2026 bei 2,8 % liegen wird und 2027 auf 2,4 % sinken wird.

Die OECD warnt auch vor den Zentralbanken: „Der globale Energiepreisanstieg, der durch das Angebot getrieben wird, sollte nur beobachtet werden, solange die Inflationserwartungen stabil bleiben. Falls jedoch breitere Preisdrucke oder Anzeichen einer schwächeren Arbeitsmarktlage auftreten, könnten politische Anpassungen notwendig sein.“

Inflation im Jahr 2027 könnte deutlich auf 1,6 % zurückgehen

Obwohl die Inflationsprognose für 2026 deutlich nach oben korrigiert wurde, erwartet die OECD, dass die US-Inflation 2027 rapide auf 1,6 % sinken wird, was nicht nur unter der Prognose der Fed von 2,2 %, sondern auch unter dem Ziel von 2 % liegt. Dies deutet darauf hin, dass die OECD diese Inflation als vorübergehendes Phänomen betrachtet, das hauptsächlich durch Energieversorgungsschocks verursacht wurde, und nicht als strukturelles Problem.

Wachstum: Die OECD prognostiziert für die USA ein BIP-Wachstum von 2 % im Jahr 2026 (eine Erhöhung um 0,3 Prozentpunkte gegenüber der vorherigen Schätzung) und eine Abschwächung auf 1,7 % im Jahr 2027. Dieser Bericht bestätigt die Einschätzung der OECD für die Eurozone, die ebenfalls mit einer Stagflation droht, aber deutlich schwächere Wachstumsprognosen aufweist als die USA.

Dieser Artikel über die deutliche Aufwärtskorrektur der OECD: Die US-Inflation für 2026 wird auf 4,2 % geschätzt, deutlich über der Schätzung der Federal Reserve von 2,7 %, zuerst veröffentlicht bei Chain News ABMedia.

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