Pump.fun (PUMP) handelt derzeit um die 0,0019 $, versucht sich nach einem starken Rückgang von 18 % wieder zu erholen, der den Kurs auf ein Tief von 0,0016 $ gedrückt hat. Allerdings deuten On-Chain-Signale und die schwächer werdenden Impulsindikatoren darauf hin, dass der Weg zurück in den Bereich von 0,0020 $ noch mit vielen Hindernissen verbunden ist.
Der Erholungsimpuls hängt derzeit stark vom Verhalten einer bestimmten Holdersgruppe ab — doch die aktuellen Signale sind nur eine Aufrechterhaltung der Erwartungen, noch keine Bestätigung für eine Trendwende.
Daten von Glassnode zeigen, dass im Zeitraum vom 18.2.2026 bis zum 25.3.2026 die Netto-Positionsänderung der HODLer stets negativ blieb, ohne dass es zu einer einzigen Netto-Akkumulation kam. Die Abflussvolumina schwankten täglich zwischen -2 Milliarden PUMP und -14 Milliarden PUMP, mit starken Verkaufswellen Ende Februar und Mitte März.
Netto-Positionsänderung der PUMP-Halter | Quelle: TradingView
Bemerkenswert ist, dass trotz des anhaltenden Verkaufsdrucks der Kurs die meiste Zeit um 0,0020 $ gehalten wurde, was darauf hindeutet, dass das Angebot nahezu die gesamte Marktnachfrage absorbiert. In diesem Umfeld zeigt das Verhalten der langfristigen Halter — einer Gruppe, die typischerweise das Grundvertrauen widerspiegelt —, dass sie das aktuelle Preisniveau noch nicht als attraktiv für Akkumulation ansehen.
Der Money Flow Index (MFI) bestätigt die vorsichtige Haltung. Nachdem er am 11.2. nahe der Überverkauftzone bei etwa 10 gefallen war, erholte sich der MFI stark und überschritt mehrfach die 75er-Marke Anfang März, im Einklang mit kurzfristigen Kursanstiegen.
Am 25.3. sank der MFI jedoch auf 49,93 — in den neutralen Bereich. Noch wichtiger ist, dass dieser Indikator einen deutlichen Abwärtstrend seit dem Hoch im März zeigt, ohne nennenswerte Erholungen.
MFI von PUMP | Quelle: TradingView
Die Kombination aus neutralem MFI und kontinuierlichem Verkaufsdruck der langfristigen Halter deutet darauf hin, dass das Kaufinteresse zwar vorhanden ist, aber nicht stark genug, um die Oberhand zu gewinnen. Der Markt befindet sich in einem fragilen Gleichgewicht, das einen Katalysator für einen Ausbruch vermisst.
Einer der wenigen positiven Aspekte ist das Wachstum neuer Adressen. Daten zeigen, dass die Zahl der Wallets mit PUMP (Saldo ungleich 0) von Ende Februar bis zum 20.3. stetig anstieg, von etwa 117.000 auf 118.200 Adressen.
Doch dieser Anstieg verliert zunehmend an Dynamik. Das Wachstum erreichte seinen Höhepunkt zwischen dem 11.3. und 17.3., danach ging es deutlich zurück. Gleichzeitig beginnt die Gesamttendenzlinie der Adressen nach unten zu zeigen, was auf eine Verlangsamung hindeutet.
Neue PUMP-Adressen | Quelle: TradingView
Da frisches Kapital eine entscheidende Rolle für die Trendstabilität spielt, besteht das Risiko, dass das schwächelnde Adresswachstum die letzte Unterstützungssignale bald verschwinden lassen könnte, falls sich keine Verbesserung einstellt.
Auf Tagesbasis handelt PUMP weiterhin unter dem 20-Tage-EMA (etwa 0,0019 $) und konnte die Fibonacci-23,6 %-Marke bei 0,0018 $ — vom Tief bei 0,0016 $ bis zum Hoch bei 0,0022 $ — noch nicht überwinden.
Trotz einer technischen Erholung nach dem 18,18 %-Rückgang zeigt die Preisstruktur keine deutliche Verbesserung. Der EMA bleibt abwärts gerichtet und wirkt als dynamischer Widerstand, der alle Erholungsversuche einschränkt.
PUMP-Preis-Analyse | Quelle: TradingView
Unter den aktuellen Bedingungen — inklusive Kapitalabflüssen, schwachem MFI und verlangsamtem Adresswachstum — ist eine nachhaltige Bewegung über 0,0019 $ (Fibonacci 38,2 %) noch eingeschränkt. Die Zone bei 0,0018 $ bleibt eine nahe Unterstützungsmarke, während 0,0017 $ eine wichtige Tiefmarke darstellt.
Wenn der Kurs unter 0,0018 $ schließt, wird ein erneuter Test des Tiefs wahrscheinlicher.
Um eine Aufwärtstrendbestätigung zu erhalten, müsste PUMP über 0,0021 $ (Fibonacci 61,8 %) schließen. Das nächste Ziel wären dann 0,0022 $ und darüber hinaus die Erweiterungszone bei 0,0025 $. Damit dieser Szenario eintritt, müsste frisches Kapital — sichtbar an steigendem Adresswachstum — wieder stark fließen, was bisher noch nicht der Fall ist.