Verstehen des .claude/ Ordners: Das Steuerzentrum von Claude Code, vollständige Analyse von CLAUDE.md, Befehlen, Fähigkeiten und Berechtigungen

ChainNewsAbmedia

Die meisten Claude Code Nutzer wissen

.claude/

Existenz, haben es aber nie wirklich geöffnet. AI-Ingenieur Akshay hat kürzlich eine vollständige Anleitung zusammengestellt, die die Funktionen jeder Datei in diesem Ordner erklärt und zeigt, wie man die Einstellungen so konfiguriert, dass Claude genau nach deinen Vorstellungen arbeitet.

Zwei Ordner, nicht nur einer

Zunächst eine häufige Missverständnis aufklären:

.claude/

Es gibt zwei Ordner, nicht nur einen.

Projekt-Ebene (dein Projekt/.claude/): Hier werden teamweite Einstellungen gespeichert, die in Git eingereicht werden, um einheitliche Regeln und Befehle für alle zu gewährleisten

Globaler Ebene (~/.claude/): Persönliche Präferenzen und plattformübergreifende Einstellungen, die nur dein eigenes System betreffen

CLAUDE.md: Die wichtigste Datei

Jedes Mal, wenn du eine Claude Code-Session startest, liest Claude zuerst

CLAUDE.md

und lädt es in den Systemprompt. Während des gesamten Gesprächs hält sich Claude an die darin enthaltenen Anweisungen.

Was darin geschrieben werden sollte:

Build-, Test- und Lint-Befehle (z.B. npm run test)

Wichtige Architekturentscheidungen

Unklare Hinweise (z.B. „TypeScript strict mode aktivieren, ungenutzte Variablen führen zu Fehlern“)

Namenskonventionen, Fehlerbehandlungsstile

Was nicht hineingeschrieben werden sollte: Regeln für Linter, vollständige Dokumentationen, ausführliche Theoriebeschreibungen.

Akshay empfiehlt, CLAUDE.md auf maximal 200 Zeilen zu beschränken — darüber hinaus sinkt die Einhaltung der Anweisungen durch Claude, da der Kontext zu groß wird.

rules/ Ordner: Modularisierte Befehle, geeignet für Team-Erweiterungen

Wenn CLAUDE.md immer umfangreicher wird,

ist der Ordner .claude/rules/ die Lösung. Jede Markdown-Datei repräsentiert einen Fokuspunkt, z.B. code-style.md, testing.md, api-conventions.md. Claude liest automatisch alle Dateien darin.

Noch mächtiger ist die „Pfadbereich-Regel“: Durch YAML-Frontmatter in den Regeldateien kannst du festlegen, dass Regeln nur bei Dateien in bestimmten Pfaden angewendet werden, um irrelevante Regeln aus dem Kontext zu halten.

commands/ Ordner: Benutzerdefinierte Slash-Befehle

Jede Markdown-Datei in

.claude/commands/

wird zu einem Slash-Befehl. review.md entspricht /project:review, fix-issue.md entspricht /project:fix-issue.

Der praktischste Einsatz ist die Verwendung von

!

Syntax in den Befehlsdateien, um Shell-Befehle auszuführen und die Ausgabe einzubetten — z.B. um automatisch git diff zu holen und in den Prompt zu injizieren, sodass Claude deine Code-Änderungen „sehen“ kann. Persönliche Befehle in ~/.claude/commands/ sind projektübergreifend nutzbar.

skills/ und agents/: Automatisches Triggern vs. Spezielle Sub-Agenten

Der Kernunterschied zwischen Skills und Agents liegt im Trigger-Mechanismus:

Skills: Claude entscheidet anhand des Gesprächs, ob ein Skill aufgerufen wird — keine manuelle Eingabe nötig. Jeder Skill hat ein eigenes Verzeichnis mit SKILL.md und optional unterstützenden Dateien.

Agents: Definieren spezialisierte Sub-Agenten-Persönlichkeiten mit eigenem Systemprompt, Tool-Berechtigungen und Modelleinstellungen. Bei komplexen Aufgaben startet Claude eine isolierte Kontext-Instanz, um den Agenten auszuführen, damit der Haupt-Workflow nicht durch zu viele Tokens blockiert wird.

Das

tools

  • Feld bei Agents beschränkt die Aktionen des Sub-Agenten — z.B. ein Sicherheits-Audit-Agent braucht nur Leserechte, keine Schreibrechte. Das model-Feld ermöglicht die Wahl eines leichteren Modells für fokussierte Aufgaben, um Kosten zu sparen.

settings.json: Whitelist- und Blacklist-Berechtigungen

.claude/settings.json

Steuert, welche Aktionen Claude erlaubt oder verbietet:

allow-Liste: Direkt ausführen, ohne Bestätigung (z.B. npm run *, git *)

deny-Liste: Komplett blockieren (z.B. rm -rf *, Zugriff auf .env)

Aktionen außerhalb der Listen fragt Claude nach Bestätigung.

Persönliche Einstellungen können in

.claude/settings.local.json

abgelegt werden, die automatisch in .gitignore landen und nicht ins Repository hochgeladen werden.

Wo anfangen?

Akshays empfohlene praktische Schrittfolge: Zuerst

/init

ausführen, um initiale CLAUDE.md zu generieren, dann die settings.json mit grundlegenden Berechtigungen anpassen und ein oder zwei häufig genutzte benutzerdefinierte Befehle erstellen. Der Rest wird nach und nach je nach Nutzung ergänzt.

Kern-Insight:

Der Ordner .claude/

ist dein Protokoll, um Claude zu sagen: „Wer bist du, was ist das Projekt, welche Regeln gelten.“ Je klarer die Einstellungen, desto weniger Zeit verschwendest du an Korrekturen.

Diese Artikel erklären: Das .claude/ Verzeichnis – Das Kontrollzentrum von Claude Code, inklusive CLAUDE.md, Befehle, Skills und Berechtigungen. Ursprünglich veröffentlicht bei ABMedia.

Original anzeigen
Disclaimer: The information on this page may come from third parties and does not represent the views or opinions of Gate. The content displayed on this page is for reference only and does not constitute any financial, investment, or legal advice. Gate does not guarantee the accuracy or completeness of the information and shall not be liable for any losses arising from the use of this information. Virtual asset investments carry high risks and are subject to significant price volatility. You may lose all of your invested principal. Please fully understand the relevant risks and make prudent decisions based on your own financial situation and risk tolerance. For details, please refer to Disclaimer.
Kommentieren
0/400
Keine Kommentare