Arkham verzeichnet erstmals seit dem 6.3.2026 die Rückführung gestohlener Gelder. Konkret hat der Hacker fast 1 Million USD DAI vom Wallet „sillytuna-theft-24m“ auf eine neue Adresse transferiert und weiterhin Geld gewaschen durch Swap- und Bridge-Aktivitäten wie Mayan Finance.
Der Vorfall begann mit einem gewalttätigen Angriff am 4.3. auf den NFT-Wal Sillytuna. Der Angreifer nutzte Einschüchterung, Entführungsdrohungen und Zwang, um das Opfer zur Übertragung von Vermögenswerten zu zwingen, wobei insgesamt 23,6 Millionen USD aEthUSDC gestohlen wurden. Der Angriff kombinierte Address Poisoning und physische Zwangsmaßnahmen, was das Opfer dazu veranlasste, den Kryptomarkt zu verlassen.
Derzeit sind noch etwa 7 Millionen USD nachverfolgbar, verteilt auf 57 Adressen, hauptsächlich in DAI und BTC. Der Vorfall zeigt den zunehmenden Trend von realweltlichen Krypto-Raubüberfällen — mit über 60 Fällen im Jahr 2025 — und unterstreicht die Rolle der Blockchain bei der Nachverfolgung und Rückholung von Vermögenswerten. Sillytuna bietet eine Belohnung von 10% und arbeitet mit Behörden zusammen, nutzt Analyse-Tools wie Arkham, um gestohlene Gelder zu sperren und zurückzuholen.