Gate News Nachrichten, 20. März: Das DEX-aggregationsprotokoll 0x veröffentlichte einen Bericht, wonach einige propAMMs im Base-Netzwerk systematisches Angebotsbetrug betreiben. Die Untersuchung ergab, dass diese Betreiber die Flashblock-Architektur von Base ausnutzen, um in den letzten etwa 200 Millisekunden vor Ende eines Blocks (also im letzten Flashblock) äußerst attraktive Preise zu veröffentlichen, um die Routing-Algorithmen der Aggregatoren anzuziehen, diese Preise dann aber sofort beim Beginn des nächsten Blocks anpassen. Solche Praktiken führen in der Regel dazu, dass Trader zusätzliche Verluste von 5 bis 10 Basispunkten erleiden. Bei einem monatlichen Handelsvolumen von 1 Milliarde US-Dollar kann eine einzelne Liquiditätsquelle monatlich bis zu 500.000 US-Dollar an Verlusten für Nutzer verursachen. Zudem weist der Bericht darauf hin, dass einige Betreiber die Verzögerung zwischen Angebot und Abrechnung ausnutzen, um die Spreads böswillig zu vergrößern, oder durch „Phantom-Liquidität“ die LP-Belohnungen manipulieren, indem sie vor Ende eines Blocks große Mengen an Liquidität einzahlen und diese unmittelbar nach Beginn des nächsten Blocks wieder schnell abziehen, was dazu führt, dass die Aggregatoren aufgrund falscher Tiefendaten Nutzer in Wege mit höherem Slippage lenken. 0x erklärt, dass sie derzeit fünf propAMMs im Base-Netzwerk integriert haben, aber die Ausführungsqualität kontinuierlich überwachen werden, um illegale Liquiditätsquellen zu sperren und die Nutzer zu schützen.