Washington, DC — Die regulatorische Landschaft für digitale Vermögenswerte entwickelt sich weiter, während Gesetzgeber einen regulatorischen Rahmen erkunden, der Kapital für Krypto-Unternehmen freisetzen soll, während gleichzeitig Anlegerschutz gewahrt bleibt. Bei einer Veranstaltung der Krypto-Lobby skizzierte SEC-Vorsitzender Paul Atkins ein konkretes Konzept: einen Safe-Harbor-Rahmen, der auf drei Säulen basiert und Krypto-Emittenten einen maßgeschneiderten Weg durch den US-Regulierungsdschungel bieten soll. Die Agenda kommt, während die Behörde und die Commodity Futures Trading Commission gleichzeitig Leitlinien herausgeben, die klären sollen, wann Krypto-Assets Wertpapiere sind und wie Nicht-Wertpapier-Token unter Wertpapiergesetze fallen könnten. Dieser Moment unterstreicht den Übergang von diagnostischen Debatten zu konkreten regulatorischen Mechanismen, die in naher Zukunft beeinflussen könnten, wie Projekte sich finanzieren.
Unsere Interpretation zu Krypto-Assets — basierend auf bestehendem Recht und unter Berücksichtigung umfangreicher öffentlicher Rückmeldungen — erkennt an, was die vorherige Regierung zu leugnen versuchte…
Die meisten Krypto-Assets sind selbst keine Wertpapiere.
— Paul Atkins (@SECPaulSAtkins) 17. März 2026
Wichtigste Erkenntnisse
Der Kernvorschlag konzentriert sich auf einen „Safe Harbor“, der eine Start-up-Ausnahme, eine Fundraising-Ausnahme und einen Safe Harbor für Investitionsverträge umfasst, um einen maßgeschneiderten regulatorischen Rahmen für das Wachstum von Krypto-Projekten zu schaffen, ohne den Anlegerschutz aufzugeben.
Eine Start-up-Ausnahme würde Krypto-Firmen erlauben, eine festgelegte Summe zu sammeln oder für einen bestimmten Zeitraum zu operieren, wodurch regulatorischer Spielraum geschaffen wird, um die Reife zu erreichen, während die Schutzmaßnahmen erhalten bleiben.
Die Fundraising-Ausnahme würde es Investitionsverträgen mit Krypto erlauben, innerhalb eines 12-Monats-Zeitraums Kapital bis zu einem festgelegten Schwellenwert zu beschaffen, während sie von bestimmten Registrierungspflichten nach Wertpapiergesetzen befreit bleiben.
Der Safe Harbor für Investitionsverträge würde Emittenten und Käufern Klarheit darüber verschaffen, wann ein Asset unter Wertpapiergesetze fällt, mit Bedingungen, die an die laufenden Verpflichtungen des Emittenten und den Lebenszyklus des Assets geknüpft sind.
Die Idee basiert auf einem Auslöser, der sich auf das „dauerhafte Einstellen aller wesentlichen Managementbemühungen“ hinter einem Asset bezieht und signalisiert, wann Schutzmaßnahmen und Wertpapierpflichten gelten oder enden.