Iranischer Vizeaußenminister Hatifzadeh gibt im Sky News-Interview eine klare Warnung: Wenn die USA Bodentruppen schicken, wird es wie im Vietnamkrieg enden. Er nennt auch Israels Premier Netanjahu direkt beim Namen und wirft ihm vor, mit dem Blut amerikanischer Soldaten zu spielen, um eigene Vorteile zu erlangen.
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Der iranische Vizeaußenminister Saeed Khatibzadeh gab in Teheran im Interview mit Sky News eine deutliche Warnung: Wenn die USA unüberlegt Bodentruppen in den Konflikt schicken, wird es wie im Vietnamkrieg enden. Seine Botschaft an die Trump-Administration war klar und hart: „Schaut, was im Vietnam passiert ist.“
Khatibzadeh betonte, dass US-Soldaten, die iranisches Gebiet betreten, in einem langwierigen Abnutzungskrieg gefangen sein werden. Er sagte:
„Sie wissen genau, dass diejenigen, die sie in diesen Krieg ziehen, sie auch in den Sumpf ziehen können.“
Diese Worte verweisen direkt auf die schmerzliche Lektion, die die US-Armee im Dschungel Vietnams gelernt hat, unfähig, vollständig zu entkommen.
Er machte auch deutlich, dass Iran die Fähigkeit und den Willen hat, einen langwierigen Krieg zu führen: „Iran kann so lange kämpfen, wie es nötig ist.“ Derzeit konzentriert sich Teheran noch nicht auf diplomatische Lösungen, schließt diese aber auch nicht aus. Er betonte, dass die USA und ihre Verbündeten eine Lösung vorlegen sollten, um den Konflikt endgültig zu beenden, wobei die Initiative beim Gegner liegt.
Khatibzadeh nannte in dem Interview direkt Israels Premier Netanjahu und warf ihm vor, mit scharfen Worten:
„Bei der Auseinandersetzung mit dem Iran sollte man zweimal überlegen, und nicht auf jene hören, die den Iran nicht verstehen und versuchen, mit dem Blut amerikanischer Soldaten und Steuergeldern den Krieg gegen den Iran zu gewinnen.“
Weiter sagte er: „Netanjahu und das israelische Regime haben eigene Pläne und versuchen, diesen Krieg auf Kosten aller zu gewinnen.“ Diese Aussage deutet an, dass Israel aktiv die Situation manipuliert, die USA in einen direkten militärischen Konflikt mit dem Iran treibt, während es selbst nur profitiert.
Bezüglich der Bedenken um die Stabilität im iranischen Machtgefüge sagte Khatibzadeh, dass der neue Oberste Führer Mojtaba Khamenei zwar noch nicht öffentlich aufgetreten ist, aber „gesund und die Lage unter Kontrolle“ sei. Dies ist die bisher positivste Reaktion der Teheraner Behörden auf die Zweifel der Außenwelt und soll ein Signal für die politische Kontinuität sein.